Ich liebe Falafel. Falafel stammen aus der arabischen Küche und sind frittierte Bällchen aus Kichererbsen oder Bohnen. Am allerliebsten esse ich Falafel im Azeitzona hier in Hamburg auf der Schanze. Einmalig! Wer keine Möglichkeit sich diese orientalischen Kichererbsen-Bällchen zu kaufen, kann sie auch ganz einfach selber machen. Dazu passt prima selbst gemachtes Hummus, eine Tahini-Sauce sowie ein leckerer Salat, Tomaten, Gurke, Schafskäse und karamellisierte Möhren mit Pinienkernen. Als Dressing kann die Tahini-Sauce verwendet werden.
Zutaten für 2 Personen:
100g eingelegte Kichererbsen (gibt es z.B. bei dm von Alnatura)
1/2 Bund glatte Petersilie
3 Zweige Koriander
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Backpulver
1 EL Mehl
1 TL Koriander gemahlen
2 EL Zitronensaft
Pfeffer
Salz
Öl zum Braten (ich habe Rapsöl verwendet)
Zubereitung:
Kichererbsen abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch grob würfeln. Petersilie und Koriander waschen, trocken tupfen und Blätter abzupfen. Alle Zutaten (bis auf das Mehl und das Backpulver) mit den Gewürzen in ein hohes Gefäss geben und mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren. Danach das Mehl und Backpulver unterrühren. Den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Das Rapsöl in einem Topf heiß werden lassen (etwa zweifingerhoch Öl in den Topf geben). Falafel-Masse mit den Händen zu kleinen Bällchen formen und in etwa 3 Minuten goldbraun frittieren.
Alternativ können die Bällchen auch platt gedrückt werden und in etwas Öl in einer Pfanne angebraten werden, bis sie goldbraun sind.
Anmerkung: Mein erster Versuch die Falafel-Bällchen zu frittieren ging völlig daneben. Die Falafel haben sich komplett aufgelöst. Wer hier eine Lösung hat ist aufgerufen mir diese gerne zu verraten :-).
So einfach können die Falafel mit Hummus, Tahini und Salat zu einem Hauptgericht werden.




