Dieses Aprikosencurry verbindet wie der Name schon sagt die Schärfe von Curry und die Süße der Aprikosen. Wir haben es mit Hähnchenbrustfilet zubereitet. Wenn dieses weggelassen wird, ist das Rezept aber auch für Veganer geeignet.
Zutaten für 2-3 Personen:
350g Hähnchenbrustfilet (optional)
1 Stange Porree
200g Möhren
3cm frischer Ingwer
2-3 EL mildes Currypulver
250ml Kokosmilch
150ml Wasser
400g Aprikosen
30g gesalzene Erdnüsse
Salz
Pfeffer
1 EL Sesamöl
2 EL Olivenöl
ggf. 2 EL Xucker
Zubereitung:
Das Hähnchenbrustfilet heiß abwaschen und mit trocken tupfen. Klein schneiden. In einer Pfanne das Sesamöl heiß werden lassen und das Fleisch scharf anbraten bis es fast gar ist. Salzen, Pfeffern und mit 1 EL Currypulver würzen. Zur Seite stellen.
Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Porree halbieren, waschen und klein schneiden. Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden.
Möhren, Porree und Ingwer in der Pfanne mit etwas Olivenöl anschwitzen. Kokosmilch und Wasser dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und restlichem Currypulver würzen. Fleisch und gesalzene Erdnüsse dazugeben und das Curry ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die Aprikosen halbieren, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Zum Curry dazugeben. Unterrühren und abschmecken. Bei zu viel Schärfe etwas Xucker zum Aprikosencurry dazugeben.
Als Beilage eignen sich vor allem rote oder gelbe Linsen. Aber auch Quinoa passt hervorragend.
Mittlerweile bin ich ein riesiger Fan von Chia-Pudding. Jeden Morgen bereite ich ihn frisch zu und genieße ihn dann in Ruhe auf der Arbeit. Seitdem ich auf Bali war kommen zusätzlich immer Kokosflocken oder Kokosraspeln mit hinein. Damit schmeckt der Chia-Pudding noch leckerer
Hier mein Lieblingsrezept:
Zutaten für 1 Person:
100ml Milch (egal welche, ich bevorzuge Hafermilch)
1 EL Chia Samen
1 EL Kokosraspeln oder Kokokflocken Toppings (hier gibt es unzählige Möglichkeiten, je nach Geschmack):
125g frisches Obst wie z.B. Beeren oder auch Drachenfrucht oder Granatapfel; es eigenen sich auch TK-Beeren
10g Cashewkerne
10g Mandeln
10g Kürbiskerne
5g Leinsamen
Kokosflocken zur Deko
Zubereitung:
Chia Samen und Kokos in die Milch einrühren. Nach 10 Minuten erneut kräftig rühren und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Toppings je nach Geschmack dazugeben. TK Beeren vorher auftauen.
Nährwertangaben nur für den Pudding: ca. 170kcal
Kohlenhydrate: 9g
Eiweiß: 4g
Fett: 12g
Hier noch zwei Fotos von meinen Lieblings-Chia-Puddings auf Bali:
Linsen, vor allem die nussigen Beluga Linsen gehören mittlerweile fest auf meinen Speiseplan. Heute habe ich diese anstatt mit Wasser mit Kokosmilch gekocht und dadurch einen ganz besonderen Geschmack erzielt. Zu den Kokosmilch-Linsen gab es leckeren Hokkaidokürbis, passend zur Jahreszeit.
Zutaten für 2 Personen:
150g Beluga Linsen (schwarzen Linsen)
1 Dose Kokosmilch
50-100ml Milch oder Hafermilch (je nach Bedarf)
600g Hokkaidokürbis
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben
Parmesan
Zubereitung:
Die Linsen in der Kokosmilch zum kochen bringen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Nach und nach die Milch unterrühren, je nachdem wie viel Flüssigkeit die Linsen schon aufgenommen haben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Kürbis in Würfel schneiden und in Wasser kochen. Das Wasser ordentlich salzen. Den Kürbis gar kochen, das Wasser abgießen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Die Kokosmilch-Linsen mit dem Kürbis auf einem Teller anrichten und mit Parmesan bestreuen. Wer mag kann auch anstatt Parmesan körnigen Frischkäse verwenden.
Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme. Sie ist keine echte Nuss, sondern eine Steinfrucht. Die Kokosnuss versteckt viele kleine und große Schätze für ein gesundes Leben.
Aber was enthalten beispielsweise 100g Kokosnuss? Hier mal eine kurze Übersicht: (Quelle: Wikipedia)
358 kcal
45g Wasser
36g Fett
4g Eiweiss
4,8g Zucker
9g Ballaststoffe
380mg Kalium
20mg Calcium
39mg Magnesium
2mg Vitamin C
KokospalmeKokosnuss
Rund um die Kokosnuss gibt es z.B. das Kokosfleisch frisch oder getrocknet in Form von Kokosraspeln, Kokoschips oder Kokosmehl. Es gibt Kokosöl oder Kokosmilch bzw. Kokoswasser, Kokosmus, Kokoszucker und Kokosblütensirup. Für viele Allergiker wie Gluten, Milch- und Sojaallergiker bietet die Kokosnuss eine sehr gute Alternative.
Was bedeutet eigentlich Glutenunverträglichkeit? Gluten ist in den meisten Getreidesorten enthalten. Es ist das Klebereiweiß, welches für die Herstellung konventioneller Backwaren wichtig ist. Die „normalen“ Backwaren sind deshalb nicht bröselig und können in die dünnsten Scheiben geschnitten werden. Gluten hat nicht nur die klebende Eigenschaft in Backwaren, sondern auch im Darm. Es bindet sich an die Darmwände und beschädigt sie. Dies betrifft grundsätzlich jeden und nicht nur diejenigen, die unter Zöliakie leiden, der Glutenunverträglichkeit. Diese kann eine Reihe von Krankheiten zur Folge haben wie diverse Allergien, Entzündungen sowie Magen-Darm Erkrankungen. Mit einer glutenfreien Ernährung können die Beschwerden zurück gehen.
Im Folgenden wollen wir Euch rund um die Kokosnuss ein paar Informationen geben:
Kokosmehl:
hat wenig Kohlenhydrate (15g auf 100g Kokosmehl, im Vergleich: Weizenmehl hat ca. 70g Kohlenhydrate auf 100g)
hat einen hohen Gehalt an unlöslichen Ballaststoffen ca. 40-55%, diese wirken positiv auf die Verdauung
ist sehr aromatisch und frisch im Aroma
ist glutenfrei
lässt sich gut in der Küche als Getreideersatz einsetzen, ist zum backen geeignet, benötigt aber viel Flüssigkeit
ist moderat im Fettgehalt
wirkt sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus
Kokosmehl ist im Vergleich zu anderen Mehlen oder Kokosraspel teuer. Ich habe das Kokosmehl im Reformhaus gefunden 500g für 9,95 €.
Die frische Kokosmilch direkt aus der Kokosnuss, liefert uns ein guten Mineraliencocktail. Die Milch bzw. das Kokoswasser ist für den Elektrolythaushalt eine wahres Wundermittel. Im Urlaub bekommen häufig Menschen Probleme mit ihrer Verdauung durch Infekte. Um die nötigen Mineralstoffe wieder aufzufüllen, ist die Kokosmilch ein idealer Energiespender. Kokosmilch kommt in unser Küche häufig bei Gemüsegerichten zum Einsatz sowie in Smoothies.
Frische Kokosnuss – auch mitten in Bangkok ein Genuss!
Das Kokosöl ist ideal für die warme und kalte Küche geeignet. Kokosöl enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Diese sind gesund für den Körper. Durch die gesättigten Fettsäuren lässt sich das Kokosöl sehr stark erhitzen, ohne ein Qualitätsverlust zu erleiden. Das pflanzliche Öl ist für unseren Körper enorm wichtig. Ohne Fett können viele Prozesse im Körper nicht funktionieren. Gerade der Herzmuskel nutzt am liebsten zur Energiegewinnung Fette.
Beim Kauf von Kokosöl sollte auf Qualität geachtet werden. Bei gutem Kokosöl finden wir den Zusatz nativ auf dem Etikett oder Virgin Cocosnut Oil. Kokosöl in guter Qualität schmeckt sehr lecker. Es lässt sich kalt in Salatsoßen oder Smoothies verwenden oder warm in der Pfanne für Gemüse, Eigerichte oder zum anbraten von Fleisch nutzen. In der Spargelzeit kann es auch über den Spargel geschmolzen werden, anstatt wie üblicherweise Butter oder Sauce Hollandaise zu verwenden.
Kokosöl:
ist ideal zum Backen, Braten und Frittieren
ist gut verdaulich
enthält kein Cholesterin oder schädliche trans-Fette
hat viele gesundheitliche Vorteile
ist hitzestabil und länger haltbar
ist vielseitig einsetzbar
eignet sich gut als Pflege für Haut und Haare
Kokosöl
Weitere Rezeptideen und viele Ideen für den Einsatz rund um die Kokosnuss in der Küche findet ihr hier: Rezepte mit Kokos
Dieser Mango-Kokos-Drink passt super in die Sommerzeit. Unbedingt darauf achten, dass die Mango reif ist, damit der Mangogeschmack auch richtig raus kommt. Zusammen mit der Kokosmilch und den anderen Zutaten einfach nur lecker.
Zutaten für 1 Person (2 Gläser):
etwa 100g reife Mango
Saft 1 Limette
2 TL brauner Rohrzucker
50g kalte Kokosmilch
2 EL Eiweißpulver
125ml naturtrüber Apfelsaft
3 Eiswürfel
1-2 EL Kokosraspel
Zubereitung:
Die Mango, Saft der Limette und Zucker (wer mag kann den Zucker weg lassen) im Mixer gleichmäßig pürieren. Das Eiweißpulver, Apfelsaft und Kokosmilch zugeben und nochmals kurz und kräftig mixen. Den fertigen Mango-Kokos-Drink in ein Glas füllen. Wer mag kann das Glas vorher mit Kokosraspel, Limettenschale und Eiswürfel vorbereiten und dekorieren.
Bei diesem Apfel-Walnuss-Brot enthält eine Scheibe nur ca. 5g Kohlenhydrate. Wem das zu viel ist kann das Apfelmus einfach weglassen. Das Brot passt auch sehr gut zur Kaffeezeit und kann je nach Wunsch varriert werden.
Zutaten:
200g gemahlene Mandeln
130g gehackte Walnüsse
2 EL gemahlene Leinsamen
1 EL gemahlener Zimt
2 TL Backpulver
1/2 TL Meersalz
2 Eier groß
300g Apfelmus ungesüßt
125ml Walnussöl oder Kokosöl
4 EL Kokosmilch oder Joghurt
Zubereitung:
Mandeln, Walnüsse, Leinsamen, Zimt, Backpulver und Salz gut vermischen. In einer weiteren Schüssel die Eier, Apfelmus, Öl und Kokosmilch verrühren und zu den Zutaten in der anderen Schüssel geben. Alles zusammen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Falls die Masse zu trocken ist etwas Kokosmilch hinzugeben. In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und im Ofen bei 165 Grad für 45-55 Minuten backen. Das Brot ist gar, wenn sich ein Zahnstocher trocken herausziehen lässt. Nach dem Backen das Apfel-Wanluss-Brot für etwa 20 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Variationen:
Dies Brot lässt sich vielfach variieren. Das Apfelmus kann z.B. durch Zucchini, Möhren oder Kürbismus oder -Raspel ersetzt werden.
Wir haben das Rezept aus dem Buch „Weizenwampe“ von Dr.med. William Davis und wollten es euch auf jeden fall zur Verfügung stellen.
Das Brot ist mit Walnussöl und Joghurt gemacht.Dieses Brot ist mit Zucchini und Walnüssen gemacht.
Zubereitung:
Für den Möhrenkuchen: In einer großen Schüssel Kokosmehl, Süßstoff, Orangenschalen, Leinsaat, Gewürze, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel die Eier mit der geschmolzenen Butter oder Kokosöl, sauren Sahne, Kokosmilch und Vanilleextrakt gut verrühren. Die Eimasse in die Kokosmehlmischung geben und gründlich durchkneten.
Möhrenraspel und gehackte Nüsse langsam unterheben. Den Teig in eine gefettete große Springform gießen. Im vorgeheizten Ofen auf 160 Grad ca. 1 Stunde backen. Der Teig ist fertig, wenn ein Zahnstocher sich trocken wieder heraus ziehen lässt. Den Kuchen abkühlen lassen.
Für die Glasur: Den zimmerwarmen Frischkäse, Zitronensaft und Stevia gut verrühren und über den abgekühlten Kuchen geben.
Zutaten für 4 Teller:
250g Blattspinat
2 Hähnchenbrustfilets
3 Schalotten
1 Chilischote rot
1 Limette
400ml Kokosmilch
2 EL Curry
500 ml Hühnerbrühe
Salz
Zubereitung:
Den Spinat auftauen, ausdrücken und leicht hacken. Das Hähnchenfleisch würfeln. Schalotte und Chili fein würfeln. Limette abreiben.
Das Hähnchenfleisch anbraten, salzen, aus dem Topf nehmen. Schalotte im Bratfett goldgelb braten. Kokosmilch, Curry, Chili und Limettenschale dazugeben und mit der Brühe auffüllen. Ca. 5-6 Minuten ziehen lassen. Zum Schluss den Spinat dazugeben, einige Minuten garen. Eventuell salzen.
Schmeckt super frisch, leicht und lecker die Hühnersuppe mit Spinat